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The Happiness of the Katakuris

113 min | Japan | 2001
FSK ab 16 Jahren
Sprache: Japanisch
Untertitel: Deutsch

Sektion:

21. Jahrhundert

Spielzeit & Ort:

Samstag, 13. Juni, 23:20 Uhr, Kino Riffraff 4

Die Katakuris sind eine Versagerfamilie: ein während der Rezession gefeuerter Vater, eine realitätsferne Vollzeitmutter, ein geldstehlender Sohn und eine hoffnungslos romantische Tochter. In ihrer Verzweiflung eröffnen sie einen Landgasthof. Dadurch wird sich ihr Glück sicher wenden! Nur leider kommt niemand in eine so verlassene Gegend … ausser Spinnern, die ihnen aus irgendeinem Grund alle wegsterben. 


Regisseur Takashi Miike, eher bekannt für gewalttätige Filme wie Audition oder Ichi the Killer, inszeniert eine Art zeitgenössisches Vaudeville, in dem die Musiknummern als Bewältigungsstrategie fungieren. Das Leben ist ein Kabarett, drum lächelt, singt und begrabt die Leiche später! Hinter der Absurdität verbirgt sich die moderne Angst, das Glück immer knapp zu verfehlen. Doch es ist auch die überraschend herzliche Geschichte einer Familie, die durch dick und dünn geht. Speziell zu erwähnen sind Kenji Sawada, eine Art japanischer David Bowie der 1960er Jahre, in der Rolle des Vaters und die unvergesslichen Claymation-Szenen.

Credits

Regie: Takashi Miike 

Drehbuch: Kikumi Yamagishi 

Kamera: Hideo Yamamoto 

Musik: Kôji Endô, Kôji Makaino 

Schnitt: Yasushi Shimamura 

Besetzung: Kenji Sawada, Keiko Matsuzaka, Shinji Takeda, Naomi Nishida 

Content Notes

Körperliche Gewalt, Selbstverletzungen, Suizid

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